Unter einem Beleihungswert versteht man den Verkehrswert einer Immobilie abzüglich eines Risiko- oder Sicherheitsabschlages. Kurz gesagt, es handelt sich um den Wert, den die Bank festlegt, um festzustellen, wie viel Sicherheit diese bietet. Berechnet wird dies nach §12 des Hypothekenbankgesetzes, dabei darf der Beleihungswert den Verkaufswert nicht übersteigen. Für die Ermittlung des Beleihungswertes sind einige Angaben nötig. Der Wert wird berechnet aus Bau-. Und Bodenwert, dem Verkehrswert und dem Ertragswert des jeweiligen Beleihungsobjektes. Wichtig bei der Berechnung ist, dass der Beleihungswert im Gegensatz zum Verkehrswert 30 Jahre lang Bestand haben muss, da eine Baufinanzierung sehr oft über so einen langen Zeitraum läuft.