» Eine Hypothek

Was ist eine Hypothek und was sollte man darüber wissen

Eine Hypothek dient der Sicherung einer Forderung, welche der Kreditnehmer an den Kreditgeber hat. Eine unabdingbare Voraussetzung für eine Hypothek ist dabei die Forderung auf die Zahlung des Geldes. Bei der Hypothek wird das Grundrecht an den Gläubiger übereignet, wodurch er in der Lage ist, sich an der Verwertung eines Grundstückes selbst zu bedienen. Eine Hypothek wird somit bei langfristigen Finanzierungen als Sicherheit eingesetzt.

Was geschieht bei Abschluss einer Hypothek

Mit einer Hypothek wird in der Regel ein Kredit oder eine andere Geldforderung abgesichert. Eine Hypothek ist eng mit der Forderung verbunden, welche es zu sichern gilt. Vorausgesetzt wird bei einer Hypothek die persönliche Geldschuld, doch ist es dabei nicht erforderlich, dass der Schuldner der Forderung auch der Eigentümer sein muss. Eine Hypothek entsteht mit der Einigung und der Eintragung ins Grundbuch. So wird eine Immobilie mit einer Hypothek für einen Gegenwert verpfändet, welcher dem Gläubiger die Möglichkeit einräumt bei einer Insolvenz des Schuldners an die Geldsumme zu gelangen, welche bei Abschluss vereinbart wurde, indem er das Grundstück wieder veräußert.

Die verschiedenen Hypothekenarten

Man unterscheidet Hypotheken in den verschiedensten Arten wie zum Beispiel in eine Briefhypothek, Sicherungshypothek, Buchhypothek, Zwangshypothek, Gesamthypothek und die Eigentümerhypothek.

Was die verschiedenen Hypothekenarten beinhalten

Bei der Briefhypothek erfolgt die Weitergabe eines Hypothekenbriefes durch den Eigentümer an den Gläubiger. Die Hauptart einer Hypothek wird durch die Verkehrshypothek, welche die am häufigsten angewandte Hypothek ist und einen leichten Umlauf garantiert, gebildet. Auch die Sicherungshypothek, welche hauptsächlich der Sicherung weniger Kreditmittel und in den Unterfällen der Höchstbetrags- und Inhaberhypothek sowie der Buch- und Briefhypothek dient, bilden eine der Hauptarten von einer Hypothek. Zur Erleichterung eine Briefhypothek in Umlauf zu bringen, wird ein Hypothekenbrief ausgestellt, dieser genügt um die Übergabe neben der Abtretung der Forderung zu gewährleisten, dabei ist eine Eintragung ins Grundbuch nicht mehr erforderlich. Von einer Gesamthypothek spricht man, wenn es sich um mehrere Grundstücke handelt, welche dem Hypothekengläubiger als Forderung einer Hypothek dienen.
Wenn eine Hypothek und das Eigentum bei der gleichen Person zusammentreffen, so spricht man von der Eigentümerhypothek. Hierbei wird verhindert, dass eine andere Hypothek an eine bessere Stelle nachrücken kann. Bei dieser Art einer Hypothek muss der Eigentümer jedoch auch der Gläubiger der Forderung sein, ansonsten wird eine Hypothek in eine Eigentümergrundschuld umgewandelt.

Was versteht man unter einem Sicherungsrecht

Der Eigentümer eines Grundstückes, welches durch eine Hypothek belastet ist, ist nicht selbst zur Zahlung verpflichtet, denn eine Hypothek ist ein Sicherungsrecht, bei welchen nur der Schuldner für die Zahlung der Geldforderung verantwortlich ist. Kann dieser Forderung nicht nachgekommen werden, so kann der Gläubiger einer Hypothek gegen den Eigentümer klagen.
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